Klickbetrug bereits Alltag?
Nach wie vor sind sich die Experten nicht einig, wie groß die Gefahr ist, die von so genanntem Klickbetrug ausgeht. Von “Panikmache” bis “ernste Bedrohung” lauten die Einschätzungen. Nun hat Panda Soft, Hersteller von Anti-Viren-Software, erstmals Konkretes zur Diskussion beigesteuert: Ende Mai entdeckten die Spezialisten ein globales Netzwerk von über 34.000 Rechnern, die vom Bot Clickbot.A infiziert und zu Zombies umfunktioniert wurden. Der Schädling hat ein einziges Ziel: Mit Klicks auf “Pay per Click“-Anzeigen Kosten bei Werbetreibenden zu erzeugen. Gesteuert werden die Bots von verschiedenen Webservern. Auf diese Weise können die Hacker selber die Websites bestimmen, die angeklickt werden sollen. Damit kein Verdacht entsteht, kann außerdem eine maximale Anzahl von Klicks eingestellt werden. Ebenso protokolliert der Server mit, wie viele Rechner zu einer bestimmten Zeit online sind. Auf diese Weise wird es dem Werbetreibenden erschwert, dem Betrug auf die Spur zu kommen. “Anstatt Spyware zu installieren, greifen Hacker zu einer neuen Methode, um Bot-Netze aufzubauen und sie dann an Kriminelle zu vermieten oder zu verkaufen”, erklärt Luis Corrons, Direktor der Panda Labs.
dg
Posted: Januar 6th, 2008 under Business, Internet, Webmaster, Werbung.
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