Besser wenig als nichts!
Das WLAN als typisches Produkt für den Consumer-Markt leidet ebenso wie beispielsweise Windows unter der Prämisse, auch für den dümmsten Anwender ohne große Probleme sofort nutzbar sein zu müssen - Sicherheit ist da eher hinderlich und wird entsprechend von den Herstellern unter den Teppich gekehrt. Wer das Produkt auch nur ansatzweise sicher haben will, muss per Hand nachkonfigurieren.
Nimmt man ein WLAN in Betrieb, steckt also seine PCMClA-Karte ins Notebook, installiert den Treiber und versorgt den Access Point mit Strom, funktioniert ein WLAN in der Regel bereits. Schön, dass Technik so einfach sein kann, aber ebenso schade, dass hier keinerlei Sicherheit vorhanden ist. So kinderleicht, wie man selbst ins WLAN kommt, schafft das auch jeder andere in Reichweite der Antennen.
Mit ein paar einfachen Maßnahmen verhindern Sie aber bereits, dass jedermann in Ihr WLAN kommt.
WLAN-Sicherheit ist im Grunde genommen auf ein paar Punkte zu begrenzen: Zuerst einmal sollte das WLAN physisch so konzipiert sein, dass es nur die Bereiche abdeckt, in denen das WLAN eben auch gewünscht ist. Ein Access Point an der Außenwand strahlt immerhin die Hälfte seiner “Netzwerk-Kugel” nach draußen. Dazu kommt das allgemein bekannte Vergeben einer SSID, Führen einer MAC-Adressen-Liste und Verschlüsseln per WEP - alles leicht zu knacken, aber immerhin erst mal eine Hürde. Schließlich sollte, wer es wirklich sicher haben will, das WLAN physisch von dem Rest des Netzwerkes durch ein VPN-Gateway (kein Switch/Hub!) trennen und Verbindungen nur via VPN zulassen. Im Einzelnen:
Reichweitenbegrenzung
Bevor man sich um Verschlüsselung oder Ähnliches kümmert, sollte man es einem potenziellen Hacker so schwer wie möglich machen, überhaupt Kontakt zum eigenen WLAN zu bekommen. Übliche (billige) Consumer-Hardware im Bereich WLAN ist relativ leistungsschwach und bleibt spätestens an der dritten Wand hängen. Die Hersteller geben oft Werte von “bis zu 100 m Reichweite” an. Das mag auf dem Mond tatsächlich stimmen, selbst im Freien ist manchmal schon nach 20 m Schluss. Jede Wand halbiert die Reichweite mindestens - je massiver, um so mehr. Dünne Rigips-Wände/-Decken (Gipskartonplatten aus dem Baumarkt für den Innenausbau - schreibt man wirklich so) und Fenster hingegen sind kaum ein Hindernis. Den Access Point sollte man also möglichst nicht auf das Fensterbrett zur Straße hin aufstellen, sondern eher in der Mitte des Gebäudes.
Bei System-S - Zubehör für portable Systeme gibt es alles rund um Apple, iPod, Microsoft Zune, Sony Vaio und viele weitere Hersteller für portable Systeme.
mh
Posted: April 23rd, 2008 under Computer.
Comments: none

Write a comment