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Kann man Suchmaschinen-Platzierungen kaufen? Ja, man kann. Allerdings kann man sich nicht in die üblichen Suchergebnisse einkaufen, sondern man erhält Platzierungen in einem separaten Bereich oberhalb oder neben den normalen Suchergebnissen. Erfahren Sie, wie teuer es ist, Suchmaschinen-Platzierungen zu kaufen und wie Sie viel Geld sparen können.
- Einführung in bezahlte Suchmaschinen-Platzierungen
Suchmaschinen und Verzeichnisse bieten verschiedene Programme für zahlungswillige Kunden an. Diese Programme können in vier Kategorien unterteilt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Suchmaschine meist nur ein oder zwei dieser Programme anbietet.
Paid submission. Bei einem Paid-Submission-Programm müssen Sie für die Anmeldung bei einer Suchmaschine oder einem Verzeichnis bezahlen. Sie zahlen allerdings nur für die Anmeldung, eine spätere Aufnahme in die Datenbank wird nicht garantiert. Yahoo bietet ein Paid-Submission-Programm für sein Verzeichnis an (siehe unten).
Pay for inclusion (PFI). Bei pay for inclusion erhält man für seine Geld eine garantierte Aufnahme in die Suchmaschine. Manche Suchmaschinen verlangen darüber hinaus noch Geld für jeden Klick auf Ihr Listing.
Dieses Programm bietet sich für große Websites an, die erreichen wollen, dass die Suchmaschine viele ihrer von einer Datenbank generierte Webseiten indiziert. Suchmaschinen haben oft Probleme, Webseiten zu erfassen, die von einer Datenbank generiert worden sind. Daher ist pay for inclusion für diese Websites meist die einzige Möglichkeit zur Aufnahme in Suchmaschinen.
Paid placement. Bei diesem Programm erhält man eine garantierte Position bei einer Suchmaschine und bezahlt für jeden Klick auf das eigene Listing.
Paid placement wird fast immer über ein Auktionsverfahren angeboten, bei dem für jede Position auf der Suchergebnisseite geboten wird. Dieses Verfahren ist als "pay per click" (PPC) bekannt. Die bekanntesten Vertreter sind Overture und das AdWords-Programm von Google (siehe unten).
Traditionelle Werbung. Manche Suchmaschinen bieten auch traditionelle Werbung an, zum Beispiel Banner-Werbung auf der Suchergebnisseite.
- Wie Sie mit Overture mehr als die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer erreichen
Die Pay-Per-Click-Suchmaschine Overture hat viele Suchmaschinen und Websites als Partner gewinnen können, die die Overture-Listings als "gesponsorte Listings" anzeigen. Zu den Overture-Partnern gehören zum Beispiel AltaVista, AOL, Arcor, GMX, Lycos.de, MSN.de, RTL.de, Yahoo, Web.de und Wetter.de. (Stand: Juni 2004). Overture verspricht, dass Sie über ihr PPC-System 70% aller deutschen Internet-Nutzer erreichen können.
Um sich bei Overture anzumelden, müssen Sie ein Konto bei Overture einrichten und 50 Euro Startguthaben zahlen. Dann bieten Sie bei Overture im Auktionsverfahren für verschiedene Suchbegriffe. Das Mindestgebot beträgt 0,15 Euro für einen Suchbegriff. Die meisten Partner von Overture zeigen nur die ersten drei bezahlten Einträge für einen Suchbegriff an, so dass Sie entsprechend hoch bei Overture bieten müssen.
Overture bietet Zehn Tipps zur Maximierung Ihrer Klickrate an.
- Google AdWords
Google bietet ein eigenes Pay-Per-Click-Modell an und nennt es Google AdWords. Das sind die kleinen Anzeige-Kästchen, die rechts von den normalen Suchergebnissen auf Google.de erscheinen.
Auch bei Google müssen Sie ein Konto eröffnen. Die Aktivierungsgebühr beträgt 5 Euro. Das Mindestgebot für einen Klick beträgt 0,05 Euro. Die Anzeigen erscheinen nicht nur bei Google.de, sondern auch bei Brigitte.de, Focus.de, Heise.de, Max.de, Spiegel.de und vielen anderen Partnern. (Stand: Juni 2004)
Bitte beachten Sie meine 15 Tipps für Google AdWords, mit denen Sie mehr Besucher erhalten, Ihre Werbekosten senken und Ihren Gewinn maximieren können.
- Espotting
Espotting ist einer der führenden Pay-Per-Click-Vermarkter in Europa und funktioniert genau so wie Overture, das heißt, Sie bieten im Auktionsverfahren für verschiedene Suchbegriffe. Die höchstbezahlten Listings erscheinen dann für den jeweiligen Suchbegriff auf den Partner-Websites von Espotting.
Die Espotting-Anzeigen erscheinen unter anderem bei Bild.de, Ciao.com, Falk.de, Fireball.de, Freenet.de, Handelsblatt.com, N24.de, Pro7.de, Sat1.de und Stern.de. Die Kosten für ein Espotting-Konto betragen mindestens 19 Euro plus Mwst. Im Preis inklusive ist ein Startguthaben im Werte von 100 Euro. Das Mindestgebot für einen Suchbegriff beträgt 0,10 Euro. (Stand: Juni 2004)
- QualiGO
QualiGO ist ein kleinerer deutscher Pay-Per-Click-Vermarkter und funktioniert ähnlich wie Overture und Espotting. Die Kooperationspartner von QualiGo kommen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden, zum Beispiel BlueWin.ch, ixquick.de, MetaCrawler.de, Sharelook und Suchen.com.
Die Anmeldegebühr beträgt 50 Euro, wenn Sie die Anzeigen selbst texten, und 249 Euro für ein Vollservice-Paket. Das Mindestgebot für einen Suchbegriff beträgt 0,10 Euro. (Stand: Juni 2004)
- Yahoo
Die "sponsored links" auf den Yahoo-Seiten stammen von Overture, was nicht verwunderlich ist, da Overture im Juli 2003 von Yahoo übernommen wurde. Sie müssen also ein Overture-Konto einrichten, um in den sponsored links von Yahoo zu werben. Die sponsored links werden oberhalb und unterhalb den normalen Suchergebnissen angezeigt.
Darüber hinaus können Sie gegen eine Gebühr ins Yahoo-Verzeichnis aufgenommen werden (nicht zu verwechseln mit der Yahoo-Suchmaschine). Die Anmeldung für nicht-kommerzielle Websites ist kostenlos, dafür gibt es aber keinen festgelegten Zeitpunkt, an dem Ihre Website aufgenommen wird.
Kommerzielle Websites werden gegen eine Gebühr von 299 Euro innerhalb von einer Woche begutachtet und gegebenenfalls aufgenommen. Leider gibt es keine Garantie, dass Ihre Website überhaupt aufgenommen wird; Sie bezahlen also nur die Begutachtung Ihrer Website und die Möglichkeit einer Aufnahme (paid submission).
Bei einer Ablehnung erhalten Sie jedoch Nachricht, und die Möglichkeit, Ihre Website noch einmal kostenlos vorzulegen. Hier geht es zu Yahoos Anmeldeformular.
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